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Wie jeden dritten Sonntag im Monat, macht sich Brigido Vera auf nach Curuguaty (286 km nordwestlich von Asuncion) . Von seinem kleinen Dorf in der Indianergemeinschaft Paso Real, bis bach Curuguaty sind es 60 km, doch diese Tagesreise mit dem Fahrad nimmt er gerne in Kauf um dort die 3-jaehrige Landwirtschaftsschule zu besuchen. Die CEFA (Centro Educativo Familiar Agricola) gibt es seit Januar 1992 und wurde von dem Steyler Missionar P. Pedro Segovia gegruendet, mit dem Ziel jungen Menschen die Moeglichkeit einer Schulausbildung zu geben, die pastoralen Aufgaben der Pfarrei zu unterstuetzen und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Brigido ist seit dem Tod seines Vaters als ältester Sohn
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Einer indianischen Sage nach, entstand der Mais so: In einer indianischen Gemeinschaft gab es vor langer Zeit eine große Hungersnot und Dürre. Niemand wusste, was man mache könnte, trotz langer Sitzungen und vielen Gebeten. Als die Lage bereits sehr kritisch war, erhielt ein Junge im Traum von Gott den Auftrag, sich für sein Volk zu opfern. Er bat seinen besten Freund, ihm zu helfen und ihn in der Nähe des Dorfes zu begraben. Nur seine Nase blieb über der Erde. Sein Freund konnte seine Tränen nicht zurückhalten, und so benetzte er das Grab seines Freundes mit seinen Tränen. Bald, noch bevor der junge Indianer diesen Platz verließ, begann aus der Nase seines Freundes eine Maispflanze (AVATI) zu wachsen. Dieser Mais gab der ganzen Gemeinschaft zu essen. Nach wie vor ist Mais das Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung Paraguays und vor allem der Guaranies.
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Avati kommt aus dem Guarani, hier eine kurze Herleitung: |
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